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Mit einer KI im OP-Saal Patienten optimal betreuen

Cassandra – Das ist der Name eines vom BMBF geförderten Projektvorhabens, das prognostica gemeinsam mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Psychologische Ergonomie), der Uniklinik (Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie) und der KENBUN IT AG beantragt hat. Unter zahlreichen Einreichungen wurde Cassandra als förderwürdig ausgewählt.

Motivation

Die Arbeit von Anästhesieteams ist häufig zeitkritisch und von flexibler Dynamik geprägt. Die parallele und korrekte Dokumentation vieler Behandlungsdaten kostet Teams Zeit, die sie brauchen, um Patient:innen zu versorgen. KI-Systeme können hier effektiv entlasten.

Ziele und Vorgehen

Die Forscher:innen des Projekts Cassandra entwickeln und evaluieren ein virtuelles „KI-Teammitglied“. Dieses soll Anästhesie-Teams bei der Behandlung und Versorgung von Patient:innen unterstützen. Die Interaktion mit dem System ist sprachbasiert und lässt sich direkt in den natürlichen Arbeitsablauf integrieren. KI-Modelle, die auf ca. 100.000 Anästhesieprotokollen basieren und kontinuierlich hinzulernen, erkennen Abweichungen vom Normalzustand von Vitalparametern und unterstützen die Ursachenermittlung. prognostica bringt ihre Expertise in die Datenanalyse und -modellierung ein und analysiert Anästhesieprotokolle sowie die durch Spracherkennung erfassten Informationen mit Hilfe von Prognose- und KI-Modellen. Die geplante Projektdauer beträgt drei Jahre.

Dieses Gemeinschaftsprojekt wird BMBF-gefördert-vom

Vorheriger Eintrag: Artikel im Magazin „Wirtschaftsinformatik & Management“

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